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Wie ein Werkzeug aufgenommen wird

Diese Seite beschreibt den Weg von einer Idee bis zum Eintrag im Katalog. Sie ist auch für Nicht-Programmiererinnen lesbar — die technischen Schritte sind Sache der Projektgruppe.

Die vier Bedingungen

Ein Werkzeug wird nur aufgenommen, wenn alle vier Punkte erfüllt sind:

  1. Freie Lizenz. Der Quellcode ist unter einer anerkannten freien Lizenz verfügbar (z. B. MIT, Apache-2.0, GPL). Prüfdatum und Lizenztext werden in den Metadaten festgehalten. Werkzeuge mit Sonderlizenzen („nur für nicht-kommerzielle Zwecke", „nur privat") werden nicht aufgenommen.
  2. Didaktischer Nutzen. Es gibt mindestens ein Lernziel, das sich mit dem Werkzeug sinnvoll erreichen lässt — formuliert in einem Satz, nicht in Adjektiven.
  3. Zumutbarer Aufwand. Eine Lehrkraft ohne Technikkenntnisse kommt in angemessener Zeit zu einem brauchbaren Ergebnis. Der Aufwand wird in den Metadaten als niedrig, mittel oder hoch benannt.
  4. Kein Datenschutz-Problem. Entweder läuft das Werkzeug ohne Konto und ohne Datenabfluss, oder die Datenwege sind beschrieben und vertretbar. Bei fremd gehosteten Diensten ist ein Datenschutzhinweis Pflicht.

Ablauf

  1. Repo anlegen: mekotools-<id> in der Gruppe mekotools, Vorlage aus templates/tool-repo/ übernehmen.
  2. Metadaten ausfüllen: tool.yaml — Pflichtfelder laut schema/tool.schema.json. Die id wird nie mehr geändert.
  3. Doku schreiben: die drei Bausteine anleitung.md, didaktik.md, unterrichtsentwurf.md. Sprache: Alltagssprache, jeder Fachbegriff beim ersten Auftreten erklärt.
  4. Bauen und veröffentlichen: die CI des Repos baut das Abbild und legt es öffentlich unter ghcr.io/mekotools/<id> ab. Der Job prüft am Ende selbst, dass das Abbild ohne Anmeldung ziehbar ist.
  5. Katalog aktualisieren: Metadaten einsammeln, Katalogseite erzeugen (maschinell), Website bauen.
  6. Gegenlesen: eine zweite Person prüft Anleitung und Entwurf an einem anderen Rechner, als hätte sie das Werkzeug nie gesehen.

Was ausdrücklich nicht aufgenommen wird

  • Werkzeuge mit ungeprüfter oder unklarer Lizenz
  • Werkzeuge, die für den Betrieb ein Konto bei einem werbefinanzierten Dienst erzwingen und Daten von Lernenden verlangen
  • Werkzeuge ohne Kuratierung: Der Katalog ist keine Linkliste.

Maschinenlesbar

Die Seite wird aus den Metadaten erzeugt. Wer den Generator selbst laufen lassen will:

python3 scripts/katalog_bauen.py --quellen ../mekotools-* --quellen .

Er prüft Pflichtfelder, Laufzeit- und Themenwerte, verlangt vorhandene Doku-Bausteine und verweigert Artefakte, die als privat markiert und damit auf gemieteten Instanzen nicht ziehbar sind.